//
logo

Neujahrsvorsätze – Warum die meisten nie umgesetzt werden und was den entscheidenden Unterschied macht

 Artikel über wie dich die Energetik dabei unterstützen kann, deine Neujahrsvorsätze umzusetzen

Kaum ist die kalte Jahreszeit da, stehen auch schon der Weihnachtstrubel und die alljährlich vielgeschätzten Familienfeiern vor der Tür. Meist hat man es noch nicht einmal geschafft alle Kekse aufzuessen, und doch ist es plötzlich schon da: das Ende des alten Jahres.

Und als ob es rational gesehen irgendeinen Unterschied macht ob der 31.12. oder 01.01. am Kalender steht, so denken doch die meisten Menschen genau zu dieser Zeit über das Leben nach. Über all die Höhen und Tiefen die das vergangene Jahr für einen bereithielt und all das was man sich im neuen Jahr an Veränderung wünscht. Denn irgendwie fühlt es sich an als würde man ein altes Kapitel abschließen.

 

 

 

Und wenn man ein neues Kapitel gerade zu schreiben beginnt, so macht man sich gerade dann oft Gedanken was denn da alles passieren soll. Wie könnte man das schöner zelebrieren als mit einer uralten Tradition, die beinahe auf der ganzen Welt praktiziert wird: den Neujahrsvorsätzen.

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt Hinweise, dass diese Tradition schon lange vor 4000 Jahren bei den Babyloniern praktiziert wurde, die ihren Göttern am 1. jedes Jahres Versprechungen machten.

Aber auch im römischen Reich vor etwa 2000 Jahren wurde laut Professor Richard Alston von der Royal Holloway Universität in London eine ähnliche Tradition praktiziert. So bekräftigten am ersten Januar die höchsten Beamten Roms in einer Resolution ihre Loyalität gegenüber der Republik und legten vor dem Kaiser Eide ab.

Am Anfang des Jahres feierten die Römer ein Fest zu Ehren von Janus, den Gott des Neubeginns mit den zwei Gesichtern. Ein Gesicht von Janus schaut in die Vergangenheit, das andere in die Zukunft.  Kein Zufall daher, dass der Monat Januar, auf den Gott Janus zurückgeht.

Klingt also nach einer schönen und bereits sehr langen praktizierten Tradition. Das Niederschmetternde daran ist jedoch: Laut einer Studie der University of Scranton, veröffentlicht im Journal of Clinical Psychology 2012, fassen die Hälfte aller Amerikaner Neujahrsvorsätze, aber nur 8% davon setzen sie tatsächlich um.

Aus dieser desaströsen Erfolgschance ergeben sich wohl zwei grundlegende Fragen:

  • Warum sollte ich überhaupt Neujahrsvorsätze treffen, wenn die Chance, dass ich diese umsetze so gering ist?
  • Wie schaffen es die 8% ihre Vorsätze umzusetzen und wodurch kann ich sicherstellen, diese auch zu erreichen?

Warum also überhaupt bei dem Zirkus mitmachen und Neujahrsvorsätze festlegen?

Vorsätze für das neue Jahr sind gleichbedeutend mit Zielen für dieses Jahr. Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle wann wir uns diese setzen. Jedoch erscheint es uns leichter und irgendwie natürlicher diese dann zu setzen, wenn viele andere es uns gleichtun und offensichtlich gibt es auch eine lange Historie dazu. Warum aber überhaupt Ziele setzen?

Die meisten Menschen, die wirklich ehrlich mit sich sind, wünschen sich ständige Weiterentwicklung und eine Verbesserung ihrer Lebenssituation. Ohne Ziele treiben wir umher und haben keinen Antrieb und Grund zur Veränderung. Langeweile, ein Gefühl der Belanglosigkeit und eine gewisse Grundfrustration im Leben sind oft die Folge dieser Ziellosigkeit.

Einige Menschen werden Ziele jedoch nur ungern aussprechen. Einerseits um sich selbst vor Enttäuschungen zu bewahren. Andererseits befinden sich manche jedoch auch so tief in einer Opferhaltung, dass sie sich selbst aus der Verantwortung für die Zielerreichung zu nehmen versuchen. Trotzdem ist bei fast bei allen dieser innere starke Wunsch nach Veränderung und Weiterentwicklung dar.

Wie schaffe ich es nun also zu den glücklichen 8% zu gehören, welche die Neujahrsvorsätze auch durchziehen?

1. Versuche die dahinterliegende Ursache aufzulösen, und nicht nur den unerwünschten Zustand rasch ändern zu wollen

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein unerwünschter Zustand oder eine negative Gewohnheit haben meist ihren Ursprung. Wenn dieser Auslöser nicht gefunden und aufgelöst wird, ist es meist auch kaum möglich das Symptom zu beheben.

Man nehme hier das Beispiel eines jungen Mannes, der sich sehr oft vorgenommen hat, mehr Gewicht und Muskeln aufzubauen. Doch durch sein irrsinnig hohes Stresslevel resultierte ein schwer angeschlagener Darm. Nahrung wurde daher sehr schlecht verwertet und aufgenommen. Gleichzeitig hat das Versteifen auf das Ziel der Gewichtszunahme auf psychologischer Ebene einen inneren Kampf ausgelöst, der letztendlich sogar gegenteiliges bewirkt hat.

Als nach einer drastischen Lebensumstellung sein Stresslevel sank und sich auch eine sehr gesunde Ernährungs- und Lebensweise einstellte, konnte sich auf körperlicher Ebene bereits vieles regenerieren.

Auf psychologischer Ebene hat er gelernt für seinen Körper dankbar zu sein und sich vollends auch in einem weniger muskulösen Körper wohl zu fühlen. Denn erst als er das primere Bedürfnis zunehmen zu wollen loslassen konnte und ein gesunden Körperbewusstsein aufbaute, stand er sich psychologisch nicht mehr selbst im Wege.

Der letzte Schritt war dann nur noch die Konsequenz aufzubringen regelmäßig zu trainieren und ausreichend gesunde Mahlzeiten zuzubereiten.

Zu Beginn hat er oft versucht die ersten beiden Schritte zu übersprungen und war dadurch erfolglos, selbst wenn ausreichend Konsequenz vorhanden war. Im Nachhinein betrachtet wäre beispielsweise die folgende Zieldefinition weitaus sinnvoller gewesen:

Ich habe ein gesundes Körpergefühl und bin dankbar für meinen Körper. Ich bin ausgeglichen und gehe mit Leichtigkeit durch das Leben.

Auch wenn diese Ziele und Neujahrsvorsätze sehr abstrakt wirken, so sind sie doch sehr viel naheliegender und bedeutender, um nachhaltige Veränderung zu bewirken.

Sehr oft können außenstehende reflektierte Menschen, Energetiker oder Lebensberater dabei hilfreich sein, um sich von den oberflächlichen Zielen zu den notwendigen dahinterliegenden Ursachen zu bewegen und diese aufzulösen.

2. Schreibe deine Neujahrsvorsätze und Ziele immer positiv motivierend nieder

Viele schreiben ihre Ziele in Form von negativer Motivation: „Ich möchte mit dem Rauchen aufhören“ oder „ich möchte abnehmen“.

Negative Motivation ist jedoch völlig ungeeignet uns zu positiver Veränderung zu motivieren. Einerseits inspirieren uns negativ formulierte Ziele einfach nicht. Des Weiteren kann das Unterbewusstsein sich Negationen schwer einprägen, wodurch negative Wörter wie „Rauchen“ oder „abnehmen“ – das von uns meist gleichbedeutend wie zu viel Gewicht gewertet wird – sich in das Unterbewusstsein einprägen.

3. Formuliere deine Neujahrsvorsätze smart

 

 

 

 

 

 

 

Das Überspringen von wichtigen Etappen kann unsere Ziele oft unmöglich erscheinen lassen. Deshalb sind kleinere Etappenziele oft sehr viel hilfreicher als das große Endziel. Das Smart Prinzip, das für Ziele in der unternehmerischen Welt angewendet wird, kann daher auch im privaten Kontext sehr hilfreich sein. Smart Ziele (= Specific, Measurable, Achievable, Realistic, Timely) müssen demnach also spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch sein und einem definierten Zeitpunkt zugeordnet werden.

Folgende oben genannte Ziele sind zwar positiv formuliert und gehen auf die wichtigsten Ursachen ein. Jedoch sind sie kaum greifbar und daher nach dem Smart Prinzip sehr schwer umzusetzen.

„Ich habe ein gesundes Körpergefühl und bin dankbar für meinen Körper. Ich bin ausgeglichen und gehe mit Leichtigkeit durch das Leben.“

Besser wäre sich hierbei folgende Unterziele zu setzen:

  • Ich suche einen Arbeitsplatz bzw. Berufung, die Ausgeglichenheit und Leichtigkeit im Leben ermöglicht.
  • Ich arbeite mit einem Psychologen, Energetiker oder Lebensberater an meinem Mindset, um negative Gedankenmuster loszulassen.

Hat man die übrigen Hinweise erfolgreich beachtet liegt es meist nur noch an einem:

4. Trainiere deine eigene Willenskraft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut der amerikanischen Psychologin und Autorin Kelly McGonigal gibt es 5 Wege die Willenskraft zu trainieren:

  • Verbessere deinen Schlaf und meditiere. Beides gibt uns die erforderliche Vitalität und sorgt auch dafür, dass wir unsere Ziele nicht außer Augen verlieren.
  • Sei nicht so streng mit dir. Denn einen inneren Kampf zu führen ist nicht zielführend, um ein positives Ziel zu erreichen.
  • Trete mit deinem zukünftigen Selbst in Kontakt. Denn je mehr du dich mit deinem Inneren identifizierst desto mehr Entscheidungen triffst du, die dir natürlich und richtig erscheinen und dich langfristig weiterbringen.
  • Gehe auch mit Scheitern positiv um und sehe es als wichtige Lebenslektion.
  • Trainiere deine Toleranzgrenze und lerne auch mit unangenehmen Gefühlen auszukommen.

Psychologisch gesehen seid ihr nun bereit für eure nächsten Neujahrsvorsätze. Aus energetischer Sicht gibt es jedoch noch ein sehr starkes „add on“, das für den entscheidenden Boost bei der Umsetzung deiner Ziele sorgen kann.

Das bedeutet nicht, dass oben genannte Hinweise nicht von enormer Wichtigkeit zur erfolgreichen Zielerreichung sind. Trotzdem gibt es einen wichtigen Grund, warum seit 4000 Jahren die Menschen sich gerade zu dieser Zeit mit dem Loslassen von Altem und dem Einladen von Neuem beschäftigen. Denn zurzeit zwischen 14. Dezember und Mitte Jänner unterstützen uns die sogenannten „Raunächte“ für positive Veränderung in unserem Leben zu sorgen.

 

 

 

Erfahre hier mehr über die Raunächte & wie dich mein Online Seminar dabei unterstützen kann Altes loszulassen & Neues einzuladen

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.